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Krebsregister Brandenburg-Berlin

Vereinbarung zwischen den Ländern unterzeichnet

Das gemeinsame Krebsregister Brandenburg-Berlin rückt näher. Am 5. März unterzeichneten Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (auf den Fotos li.) und Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (auf den Fotos re.) eine Verwaltungsvereinbarung über die vorbereitende Zusammenarbeit und Finanzierung. Träger des Krebsregisters soll eine Tochtergesellschaft der Landesärztekammer Brandenburg werden.

Mit dem 2013 beschlossenen Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregistrierung (KFRG) sind alle Bundesländer verpflichtet, flächendeckende, klinische Krebsregister einzurichten.

Verwaltungsvereinbarung über
die vorbereitende Zusammenarbeit und Finanzierung des gemeinsame Krebsregister
Brandenburg-Berlin wurde am 5. März 2015 unterzeichnet.

Das Krebsregister für Brandenburg und Berlin soll zum 1. Januar 2016 seine Arbeit aufnehmen, die Vorbereitungen laufen bereits.
Gesundheitsministerin Golze betonte bei der Unterzeichnung den hohen Stellenwert der Einrichtung des Krebsregisters: „Es liefert den Ärztinnen und Ärzten, aber auch der Forschung wertvolle Erkenntnisse zu Diagnose,Behandlung, Heilungsprozessen oder zu Rückfällen und macht damit die erfolgversprechendste Krebsbehandlung für alle sichtbar.“
Berlins Gesundheitsminister Czaja unterstrich die positiven Synergieeffekte: „Mit dem gemeinsamen klinischen Krebsregister werden wir die Behandlung der Krebspatientinnen und -patienten in unserer gemeinsamen Region noch weiter verbessern. Dass wir hier auf das bereits funktionierende Krebsregister in Brandenburg zurückgreifen können, ist dabei ein sinnvoller und richtungsweisender Schritt, der uns den schnellen Neuaufbau von Strukturen in Berlin erleichtert.“ In Brandenburg besteht bereits seit 1995 ein flächendeckendes klinisches Krebsregister. Erfasst werden alle Daten zu Diagnose, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen. Berlin hatte bisher kein eigenes klinisches Krebsregister.

Bis Ende des laufenden Jahres sollen zur Realisierung des gemeinsamen Projektes ein Staatsvertrag sowie weitere notwendige Landesgesetze vorbereitet werden.

Autor: Anja Zimmermann M.A.
Fotos: Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin